Zum ersten Mal schickte Yahad-In Unum ein Team zum Auschwitz-Birkenau- Museum nach Polen, um eine intensive Fortbildungswoche für 130 Auschwitzguides zu leiten.  Das Ziel des Programm war es, das Wissen der Guides zu vertiefen und ihnen Mittel, welche sie verwenden können, um pädagogische Methoden zu entwickeln, zur Verfügung zu stellen, so zum Beispiel Yahads interaktive Karte.

Im Folgendem ein paar Worte von dem Direktor der Auschwitzgedenkstätte, Dr. Piotr M.A. Cywinski:

„ Die gesamte erste Phase der Shoah, welche in den besetzten östlichen Gebieten Polens, heute hauptsächlich Teil Weißrusslands und der Ukraine, ist seit Jahrzehnten, vor allem in Westeuropa, um einiges unbekannter als alles, was in den Vernichtungslagern wie Birkenau, Treblinka und Belzec geschah. In der Tat überlebt ein Teil der Erinnerung in Dokumenten und den Gedächtnissen der jüdischen Gemeinschaften. Erinnerung überlebte auch durch die lokalen Bewohner, die dort lebten – Ukrainer, Weißrussen und Polen. Die lokale Erinnerung für historische Forschung zu verwenden ist seit vielen Jahren ein großes Vorhaben des Teams unter der Leitung von Vater Patrick Desbois.

Während dieser besonderen Trainingseinheit werden die Pädagogen der Auschwitzgedenkstätte und ihre Familien, welche teilweise aus den östlichen Gebieten des Vorkriegspolen kommen und dessen Wissen deshalb nicht nur historisch, sondern häufig auch aus familiären Quellen kommt, die Möglichkeit haben, Details über die allumfassende Recherche der Geschichte der Vernichtung, die Monate vor der Gründung der ersten Gaskammern stattfand, lernen.“

Manche der Guides nahmen sich die Zeit, um mit uns über ihre Erfahrungen zu sprechen. Sie können die Videos hier sehen.

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