Zeugenaussage: Vera R. „ Die Opfer legten ihre Kleidung auf einen Wagen und wurden am Rand einer besonders großen Grube erschossen. Vor allem die Polizei feuerte. Deutsche Offizielle kamen am Ende der Erschießung an, um die Arbeit zu inspizieren. Ein paar Monate später wurden die Körper mit Torf verbrannt, um die Spuren zu beseitigen.

Eckdaten: Ein Yahad-Team unternahm eine umfassende Reise in die Minsk-Region in Weißrussland. Yahads 20. Reise in dieses Land. Die Reise hatte 3 Hauptgebiete als Fokus: das Borisov-Gebiet, die Tötungen durch Feuer, in der Maladzychena-Region und die Verfolgung und Massaker der weißrussischen Bevölkerung. Das Team fand außerdem Beweise zu der Sonderaktion 1005, welche zwischen 1942 und 1944 stattfand. Die Operation zielte darauf ab, alle Spuren des Genozids zu beseitigen, die Massengräber zu exhumieren und die Leichen zu verbrennen.

Das Yahad-Team wurde von Suzanne Brown-Flemming, Direktorin des Visiting Scholars Program am US Holocaust Memorial Museum und Yahads Direktor Marco Gonzalez begleitet. YIU möchte sich gerne bei Suzanne und dem USHMM für ihren Solidarität und ihre durchgängige Unterstützung in gemeinsamer Sache bedanken.

Während der Forschungsreise interviewte Yahad-In Unum 40 Zeitzeugen und identifizierte 28 Exekutionsorte.

Orte: : Ilia, Rechki, Khotenchitsy, Vyazin, Lebedevo, Krasnoye, Zaskovichin, Lobachiovka, Malinovshchina, Gorodok, Radoshkovichi, Smolevichi, Rakov, Sychevichi, Krupki, Cherven, Gudovichi, Zhuravkovichi, Dukora, Bluzha, Pukhovichi, Krupka.

Historischer Hintergrund:
Wesentliche Erkenntnisse:

Diese Reise wurde ermöglicht durch die Unterstützung des Auswärtigen Amts Deutschland.