Zeitzeugenaussage: Roman – „ 17 Juden versteckten sich während dem Krieg im Wald. Meine Eltern baten mich den Flüchtlingen Milch zu bringen.“

Eckdaten: Für seine 15. Forschungsreise nach Polen, reiste ein Yahad-In Unum-Team nach Polesia, um die letzten Zeugen des Holocaust der Kugeln in der Region zu interviewen. Die Nazis, unterstützt durch deutsche Kollaborateure, führten zahlreiche Massenerschießungen der jüdischen Bevölkerung in der Region durch.

Während der Reise war es Yahad-In Unum möglich, 40 Zeitzeugenaussagen aufzunehmen und 26 Massengräber zu identifizieren, von welchen über die Hälfe keine Gedenkstätten haben.

Orte: Siemiatycze, Tonkiele, Drohiczyn, Pobikry, Oleksin, Ciechanowiec, Zorody Nowe, Idźki Średnie, Brańsk, Kostry-Podsędkowięta, Koce-Basie , Jabłoń Kościelna, Michałowo, Gródek, Czyżew, Godlewo-Piętaki, Tarnowo, Szepietowo-Janówka, Szepietowo-Żaki, Bogusze, Radziłów, Grajewo, Stawiski, Szczuczyn, Wincenta, Brańszczyk, Milejczyce, Nurzec, Kleszczele, Bielsk Podlaski, Grodzisk, Sypnie Stare, Czaje Bagno, Klukowo Lubowicz-Byzie, Dąbrowa Wielka, Zaręby-Grzymały, Zaręby-Kramki, Łapy, Podosie, Cendrowizna, Miastkowo, Rutki, Rutki-Kossaki, Szepietowo, Średnica-Pawłowięta, Nowe Racibory, Gąsówka-Osse, Łapy-Osse, Poryte, Wąsosz, Szczebra, Ełk.

Historischer Hintergrund: Vor Beginn des 2. Weltkriegs war Polesien eine Region verschiedener Ethnien und Religionen, wo polnische Katholiken, Juden, muslimische Tataren, orthodoxe Ruthenen und Roma genauso wie eine wichtige deutsche Minderheit zusammen lebten.

Wesentliche Erkenntnisse:
Die Nazis, unterstützt durch die lokalen Kollaborateure, begangen zahlreiche Massenerschießungen gegen das jüdische Volk in der Region.

– Die Massenerschießungen der jüdischen Bevölkerung
– Die Deportationen der Juden der Region nach Treblinka
– Das Erschießen der versteckten Juden
– Das Auftreten von nationalistischen Bewegungen in der Region
– Das Erschießen auf der Eisenbahnstrecke
– Das Befreien von Juden

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