Zeugenaussage: Henryk- „ Die Deutschen setzten die Häuser und Läden in Brand. Sie gaben den Juden die Schuld am Feuer.“

Eckdaten: Die 16. Forschungsreise nach Polen fand in der Warschau-Region, im Norden und Osten von voivodeship, statt. Ein Yahad-In Unum-Team forschte in 2 Gebieten: dem östlichen Teil der Region, welcher während des Krieges zum Gesamtstaat gehörte und dem Norden, welche ins Deutsche Reich eingegliedert war.

Während dieser 2 Wochen vor Ort, interviewte ein Yahad-Team 39 Zeitzeugen und identifizierte 20 Massengräber.

Orte: Prosienica, Guty-Bujno, Zawisty Podleśne, Ostrów Mazowiecka, Turobin-Brzozowa, Koskowo, Grądy, Turobin-Brzozowa, Koskowo, Grady, Krasnosielc, Ostrołęka, Żebry-Chudek, Perzanowo, Maków Mazowiecki, Pułtusk, Przasnysz, Kaki-Mroczki, Białuty, Działdowo, Smoły, Suchocin, Zakroczym, Stanisławowo, Ciechanów, Mława, Radzymin, Ciechanów, Ościsłowo, Strzegowo

Historischer Hintergrund: Auch wenn die Mehrheit der regionalen Juden nach Auschwitz oder Treblinka deportiert wurde, wurden Tausende vor Ort in Massengräbern getötet, so zum Beispiel in Ostrow Mazowiecka (500 Opfer), Pomiechowek (16,000 Opfer verschiedener Nationalitäten) or Branszczyk (150 Opfer).

Wichtige Erkenntnisse:
Während der Forschungsreise, sammelte Yahad-In Unums Team Zeugenaussagen über:

– Die erste Erschießung einer gesamten jüdischen Gemeinschaft in Ostrow Mazowiecka am 11. November 1939
– Die Massenerschießungen von Juden, Körperlich oder Geistig Behinderten sowie der Mitglieder der Polish intelligentsia in Sewerynow oder Oscislowo
– Deportation der Juden nach Treblinka oder Auschwitz
– Der Fort von Pomiechowek
– Das Erschießen der Sinti und Roma
– Die Rolle der Volksdeutschen während der Massaker
– Die Germanisierung der in Ostpreußen eingegliederten Gebiete

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