Zeugenaussage: Iona und Georghe, geboren, 1928 und 1924 in dem Dorf Budesti – „ Es gab Fälle, in denen Juden von Rumänen versteckt wurden. Solomon Marcovic, welcher vor dem Krieg ein Fleischer war, und seine ganze Familie wurden zum Beispiel von einem Rumänen versteckt. Er versteckte sich für ein paar Tage in einem Hauhaufen und zog dann in eine verlassene Mine um, weil es zu gefährlich war. Sie versteckten sich dort bis zum Ende des Krieges.

Eckdaten: Ein m Ende des Krieges. Eckdaten: Ein Yahad-Forschungsteam, geleitet von Vater Patrick Desbois und dem Roma-Projektleiter Costel Nastasie führten eine Forschungsreise in den Nordwesten Transsilvanien-Region, nah der ukrainischen und ungarischen Grenze, durch. Dem Team war es möglich mehrere Menschen über das Dej-Ghetto, in dem 7800 Juden gefangen waren zu interviewen. Sie wurden gezwungen unter diesen schrecklichen Bedingungen zu leben. Viele starben im Getto aber die Mehrheit wurde zur Vernichtung nach Auschwitz deportiert. Während der Forschungsreise interviewte das Yahad-Team 42 Zeitzeugen und lokalisierte ein Massengrab sowie mehrere weitere interessante Orte, wie Ghettos, Lager, Synagogen und lokale Schulen.

Orte: Iapa, Călineşti, Copalnic, Lăpuș, Cernești, Budești, Baia Sprie, Mireșu Mare, Vișeu de Jos, Rona de Sus, Cășeiu, Nima, Nușeni, Braniștea, Câțcău, Bizuşa-Băi, Vima Mare, Bunești, Maia, Șintereag, Chiuza, Tăure, Hida, Așchileu Mare, Dej, Borșa.

Schlüsselerkenntnisse:

– Jüdische Vorkriegsleben:

Die Juden der Region warenbekannt dafür fähige Arbeiter in verschiedensten Bereichen zu sein (Schuhmacher, Schneider, Arzt, Anwalt). Nichtdestotrotz arbeiteten viele in der Holzindustrie. In den ersten Jahren des Krieges wurden die Juden in den Städten Opfer der antijüdischen Gesetze. Das war jedoch zuerst nicht in den Dörfern der Fall bis diese 1944 gezwungen wurden den gelben Stern zu tragen. Das Dekret wurde durch die Stadthalle erlassen. Jede Familie erhielt einen Brief, der sie darüber informierte, dass das Tragen des gelben Stern obligatorisch war.

– Wie wurden die Juden deportiert?

Die Juden wurden von ungarischen Soldaten, welche vom Bürgermeister oder anderen zivilistischen Beamten begleitet wurden, festgenommen. Die Dorfbewohner wurden requiriert, um die Juden mit ihren Wägen zum Ghetto, zu Lagern, zu Synagogen oder sogar zu lokalen Schulen zu bringen (damit es genug Zeit gab, um alle Juden zu versammeln), bevor sie auf Viehwaggons geladen wurden.