Zeitzeugenaussage: Anatoli – Die Juden wurden zur Lehmgrube. Die lokale Polizei baute die Maschinengewehre auf und begann die Juden, eine Gruppe nach der anderen, an den Rand der Grube zu stellen.

Eckdaten: Während 14 Forschungstagen in der Ukraine untersuchte das Yahad-In Unum-Team 24 Städten und Dörfer in der Odessa-Region. Die 4. Forschungsreise zielte darauf ab, die Forschung in dieser Region im Norden der Ukraine zu erweitern.

Im Laufe der Forschungsreise identifizierte Yahad-In Unum 21 Exekutionsstellen, von denen 60% ohne Gedenkstätte und damit komplett unbekannt waren, und interviewte 45 Zeitzeugen.

Orte: Zagnitkiv, Kodyma, Shershentsi, Grabove, Boudei, Kruti, Lypetske, Borshchi, Balta, Dolynske, Krasni Okny, Troitske, Ananiiv, Zherebkove, Oleksandrivka, Zeleny Kout, Kotovsk, Petrivka, Andrievo-Ivanivka, Pavlynka.

Historischer Hintergrund:

Wesentliche Erkenntnisse:
Die Forschung von Yahad-In Unum in diesem Teil der Ukraine, welcher während der rumänischen Besetzung Transnistrien genannt wurde, zeigt ein paar Charakteristiken auf.

– Das Schicksal der moldawischen und rumänischen Juden, die in die Region versetzt wurden
– Isolierte Erschießungen und Massenerschießungen wurden oft auf chaotische Art durch die Rumänen ausgeführt
– Große Hungersnot von 1932-1933
– Diese Reise wurde ermöglicht durch die Unterstützung des Auswärtigen Amts Deutschland.