Zeugenaussage: Tatiana: „ Die Juden wurden zu Fuß zu den Feldern gebracht. Sie wurden um den Brunnen herum aufgestellt und erschossen.“

Eckdaten: Vom 10. bis 27. Mai forschte ein Yahad-Team vor Ort in der Südukraine, vor allem in der Kherson-Region. Das Team nahm Zeugenaussagen, die sich auf die verschwundenen jüdischen Siedlungen in der Region, die Notlage der jüdischen Flüchtlinge in dem Gebiet und die Exekutionen der Roma fokussierten, auf. Unser Team wurde für mehrere Tage von unserem Rabbinischen Berater Mendel Samama begleitet.

Während der Forschungsreise interviewte das Team 43 Zeugen und lokalisierte 23 Massengräber.

Historischer Hintergrund:

Wesentliche Erkenntnisse:
– Die jüdischen Siedlungen im Kherson-Gebiet und ihr Verschwinden während dem Holocaust
– Die Massaker, durchgeführt von den Mitgliedern der Einsatzgruppe D in den Städten, in denen die jüdische Bevölkerung groß war
– Das Schicksal der jüdischen Flüchtlinge in der Region
– Das Erschießen der Patienten in der Psychiatrie von Stepanivka
– Exekutionen der Roma

Diese Reise wurde ermöglicht durch die Unterstützung des Auswärtigen Amts Deutschland.