Zeugenaussage: Nina sah wie Kriegsgefangene Leichen aßen. Sie berichtete unserem Team von den Bedingungen in der Kriegsgefangenenhaft. „ Die Gefangenen kochten Teile des menschlichen Fleisches, weil sie nichts zu essen hatten.“

Eckdaten: Ein Yahad-Team führte eine Ermittlung in die Sumy-Region in der Ostukraine durch. Mithilfe der Zeugen, die wir trafen, war es uns möglich das Schicksal der Juden und der sowjetischen Kriegsgefangenen sowie ukrainischen Dorfbewohner, welche auch Opfer der Nazi-Besetzung waren, zu erforschen.

Während 17 Forschungstagen interviewte unser Team 42 Zeitzeugen und identifizierte 20 Massengräber.

Orte: DRUZHBA, CHUIKIVKA, VELYKA BERIZKA, CHERNATSKE, NOVA SLOBODA, GLUKHIV, ROTIVKA, SHCHERBYNIVKA, VOLOKYTYNE, KROLEVETS, SPASKE (LENINSKE), PUTYVL, VOROZHBA, ROMNY, GERASYMIVKA, MYROPILLIA, TOKARI, VAKALIVSHCHYNA, SUMY, KYI V.

Historischer Hintergrund:

Wesentliche Erkenntnisse:
– Die Erschießung von Juden
– Das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen
– Das Erschießen von Zivilisten im Rahmen des Krieges gegen die Partisanen
– Das jüdische Leben vor dem Krieg im Sowiet-Gebiet
Diese Reise wurde ermöglicht durch die Unterstützung des Auswärtigen Amts Deutschland.